Der neu entwickelte Beißschutz für Hunde soll Verletzungen verhindern und den Maulkorb ersetzen. Der Beißschutz besteht aus Thermoplast, deckt die Eck- und Schneidezähne ab und die Zähne können nicht mehr ins Gewebe eines Opfers eindringen. Erfunden hat diesen Beißschutz der Walliser Erfinder Tim Saciri und der neue Beißschutz befindet sich momentan in der Testphase.
Vorteil ist ganz klar, der Beißschutz gibt dem Hund mehr Freiheit als ein Beißkorb. Ich habe trotzdem noch so meine Zweifel, ob dieser Beißschutz für Hunde wirklich angenehmer ist. Auch frage ich mich wie man wohl den nötigen Gebißabdruck dafür macht, das geht ja wohl nur unter Narkose, denn die Hunde lassen das sicher nicht freiwillig über sich ergehen. Wenn ich nur mal an meinen Hund denke, der sich von Fremden noch nicht mal anfassen läßt.
Jeder Beißvorfall ist natürlich einer zuviel, trotzdem bin ich der Meinung das Übel steht am anderen Ende der Leine. Hundehalter schätzen ihre Hunde falsch ein, zeigen zu wenig Verantwortung und beachten Vorzeichen nicht. Ansonsten könnten die meisten Beißunfälle vermieden werden.
#1Bello2009-06-06 18:25Es stimmt, dass das Übel am anderen Ende der Leine ist. Ich selbst durfte den Zahnüberzug in seiner Entwicklunsphase testen und kann Folgendes sagen: Das Modell, das auf den Markt kommt gibt es in vielen verschiedenen Grössen, die für jeden Hund passende. Man muss nur mit einer Schnur oder Massband den Umfang von Eckzahn zu Eckzahn ausmessen. Mein Hund spielt, trinkt, bellt und lebt ganz natürlich ob mit oder ohne diesen Zahnüberzug, den ich ihm nur vorbeugend in manchen Situationen einsetze. Alle diese Vorteile hat mein Hund mit einem Maulkorb leider nicht.Zitieren
#2Soni2009-06-06 22:13Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar Bello. Sehr interessant eine Meinung von jemand zu hören, der diesen Beißschutz schon getestet hat. Ich habe mir eher vorgestellt, dass der Hund so einen Fremdkörper im Maul sehr störend empfindet. Auch dachte ich das er speziell dem Hund angepasst werden muss. Vielen Dank für die Aufklärung
#3Bettina2009-06-07 23:45Wenn Ihr mehr über den Zahnüberzug erfahren wollt, dann besucht uns unter www.saciri.ch Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch! Ihre BettinaZitieren
#4Soni2009-06-08 09:53Vielen Dank für den Link Bettina. Ich werde auf jeden Fall mal reinschauen, denn noch bin ich nicht wirklich von diesem neuen Beißschutz überzeugt. Die Beißkraft mag sich zwar verteilen, aber sie ist ja trotzdem vorhanden.
Ich wurde selbst auch schon von einem Schäferhund in den Oberschenkel gebissen. Es war keine Fleischwunde, sondern "nur" eine Quetschung. Jedoch so heftig, dass es sich nie wieder ganz zurückgebildet hat und ein lebenslanges Andenken bleiben wird. Das kann meines Erachtens bei wirklich gefährlichen Hunden nur mit einem Beißkorb vermieden werden.
#5Susann2010-02-09 12:33Hallo Ich war zunächst auch skeptisch, aber als mögliche Lösung für das "Problem" Polizei-Diensthund und kleines Kind in einem Haushalt, werd ich mich mal damit befassen.Zitieren
Hat aber mit Tierschutz so viel zu tun wie ich mit der Bundeskanzlerin. Und wenn das ein schweizer TSchV befürwortet, sollte er mal über seine Existenzberechtigung nachdenken.
Mit diesem Teil sind Zahnprobleme vorprogrammiert, denn dieser "Zahnschutz" fördert duch Luftabschluss mit Sicherheit die Bakterienbildung an den Zähnen und am Zahnfleisch mit allen negativen Folgen. Und wer macht sich schon die Mühe diesen Schutz täglich notfalls mehrfach zu reinigen?
Das ist besonders appetitlich bei Hunden die draußen sprichwörtlich "jeden Sche*ß" fressen.
Mich würde mal die Meinung eines Tiermedizieners interessieren.
#7Maag2010-02-16 14:59Ich habe erst kürzlich gehört von diesem Beissschutz. Da ich auch Hundehalterin bin interessiert mich dies natürlich. Ich habe jedoch meine Bedenken.Wenn ein Hund zubeisst, der Erwachsene hat noch die Kraft sich aufrechtzuhalten wird der Hund die Beute schütteln was bei einem Kind das dazu noch schreien wird, horende Auswirkungen bzw. Verletzungen hinterlassen kann. Ich meinte dies müsste noch überdacht werden. Gruss BrigitteZitieren
#8Soni2010-02-17 17:13Ich bin nach wie vor auch eher skeptisch was diesen neuen Beißschutz angeht. Vielleicht muß man ihn auch einfach erst mal live gesehen haben.
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Das Modell, das auf den Markt kommt gibt es in vielen verschiedenen Grössen, die für jeden Hund passende. Man muss nur mit einer Schnur oder Massband den Umfang von Eckzahn zu Eckzahn ausmessen.
Mein Hund spielt, trinkt, bellt und lebt ganz natürlich ob mit oder ohne diesen Zahnüberzug, den ich ihm nur vorbeugend in manchen Situationen einsetze. Alle diese Vorteile hat mein Hund mit einem Maulkorb leider nicht. Zitieren
LG Soni Zitieren
Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch!
Ihre
Bettina Zitieren
Ich wurde selbst auch schon von einem Schäferhund in den Oberschenkel gebissen. Es war keine Fleischwunde, sondern "nur" eine Quetschung. Jedoch so heftig, dass es sich nie wieder ganz zurückgebildet hat und ein lebenslanges Andenken bleiben wird. Das kann meines Erachtens bei wirklich gefährlichen Hunden nur mit einem Beißkorb vermieden werden.
Trotzdem interessiert mich Neues immer sehr
LG Soni Zitieren
Ich war zunächst auch skeptisch, aber als mögliche Lösung für das "Problem" Polizei-Diensthund und kleines Kind in einem Haushalt, werd ich mich mal damit befassen. Zitieren
eine klevere Geschäftsidee.
Hat aber mit Tierschutz so viel zu tun wie ich mit der Bundeskanzlerin . Und wenn das ein schweizer TSchV befürwortet, sollte er mal über seine Existenzberecht igung nachdenken.
Mit diesem Teil sind Zahnprobleme vorprogrammiert , denn dieser "Zahnschutz" fördert duch Luftabschluss mit Sicherheit die Bakterienbildun g an den Zähnen und am Zahnfleisch mit allen negativen Folgen. Und wer macht sich schon die Mühe diesen Schutz täglich notfalls mehrfach zu reinigen?
Das ist besonders appetitlich bei Hunden die draußen sprichwörtlich "jeden Sche*ß" fressen.
Mich würde mal die Meinung eines Tiermedizieners interessieren.
Gruss Reinhard Zitieren
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