Sonis Hundewiese - Tiere im Allgemeinen, Hunde und Meerschweinchen im Speziellen, Natur und Garten, Grafik, aber auch der tägliche Kleinkram - Lustiges, Trauriges, Ernstes, Interessantes - dies und das und jenes auch, aus dem ganz normalen Alltag sind hier zu finden.
Bei den Tieren in der afrikanischen Savanne wächst die Sorge und der Durst, denn die Wasserlöcher versiegen und das Wasser bleibt aus. Da machen sich das mutige Erdmännchen Billy und der friedliche Löwe Sokrates auf die Suche nach dem Wasser. Unterwegs treffen sie Charles, den gallischen Hahn, der eine Eisbärin, ein Kängeru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten aus ihren bereits zerstörten Heimatregionen in der Hoffnung auf ein besseres Leben ins Okavango-Delta geführt hat.
Doch es ist längst auch kein Paradies mehr, auch hier zerstört der Mensch die Natur. Ein Hotelier baute einen Staudamm, um das Wasser für ein Luxushotel zu verschwenden, in dem Politiker eine Konferenz zum Umweltschutz halten. Angie, die Elefantenkuh ruft nun alles was laufen, fliegen oder kriechen kann zum Aufstand auf.
Ich finde die Figuren echt super gemacht und hoffe der traurige Hintergrund des Animationsfilms regt so manchen zum Nachdenken an. Der Film läuft ab 07.10.2010 im Kino und ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen.
Jede Zeit in der Natur hat seine ganz besonderen Highlights. Ende August dreht sich alles um die Fledermaus. Bereits 50 Millionen Jahre bevölkern Fledermäuse unsere Erde. Weltweit existieren 950 Fledermausarten, 23 davon in Deutschland.
Nach dem Motto "Nur was man kennt, kann man auch schützen" bietet NABU in ganz Deutschland Veranstaltungen zum Thema Fledermaus an. Infos über die faszinierenden Nachtjäger, Führungen und viele Aktionen laden dazu ein die Fledermaus zu beobachten, sie näher kennenzulernen und zu erfahren wie man sie schützen kann.
Natürlich kann man auch alleine nach Anbruch der Dunkelheit auf Fledermausbeobachtungstour gehen. Meist nimmt man die lautlosen Jäger ja aber nur als vorbeihuschende Schatten wahr, die Ortungslaute der Fledermäuse sind für das menschliche Ohr nicht hörbar. Um einiges interessanter sind da doch sicher solche Führungen und mittels Fledermausdetektor werden auch die Laute der Fledermäuse hörbar. Außerdem erfährt man bestimmt viel Wissenswertes über diese Tiere. Ich werde morgen Abend an einer Fledermausführung teilnehmen und bin schon sehr gespannt. Hoffentlich hält das Wetter, denn bei Regen fällt die Aktion leider aus. Also Daumen drücken, damit das Wetter morgen Abend mitmacht.
Wer sich auch für die Fledermausaktionen von NABU interessiert kann unter Aktionsprojekte nach Terminen in der Nähe schauen.
In letzter Zeit war es sehr still auf der Hundewiese, auch den Blogprojekten hänge ich hinterher und meine Blogbesuche lassen zu wünschen übrig. Aber nun soll es wie gewohnt weitergehen und ich muss erst mal schauen was ich alles verpasst habe. Weiter geht es mit zwei Lebensweisheiten.
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.
Winston Churchill
Es dauert manchmal etwas, aber ich rappelt mich immer wieder auf :-)
Bewahre mich vor dem primitiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
Antoine de Saint-Exupery
Die nüchterne Erkenntnis habe ich schon, nur sie wirklich zu akzeptieren fällt manchmal nicht so leicht. Was war nun also passiert, warum hatte ich mich verkrochen?
Ich hatte ja schon befürchtet unsere Siebenschläfer haben den diesjährigen langen Winter nicht überstanden. Obwohl die Tiere sich eine dicke Fettschicht anfressen und der Stoffwechsel während des Winterschlafes auf ein Minimum reduziert wird, die Körpertemperatur auf knapp über Null fällt und die Atmung auf 1 - 2 Atemzüge pro Minute reduziert ist, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, sind die Reserven natürlich begrenzt. Sie verlieren fast die Hälfte ihres Körpergewichtes.
Dauert der Winter dann wie dieses Jahr so ewig wird es für die Tiere gefährlich. Sie erwachen aus dem Winterschlaf, wenn die Temperaturen auf über 20 Grad steigen. Deshalb sind sie auch dieses Jahr erst ca. 1 Monat später erwacht als ich es von ihnen gewohnt war. Aber *freu* sie sind putzmunter, turnen und poldern wieder unter der Holzdecke.
Und heute hat mir doch tatsächlich einer den Gefallen getan sich fotografieren zu lassen.
Diese niedlichen rosa Pfötchen, mit denen er an der glatten Wand hochklettern kann, da die Sohlen fast wie Saugnäpfe an der Wand haften und diese irren langen Tasthaare um das Näschen, mit denen er sich in der Nacht orientiert, sind doch einfach süß.
Mein Bild ist eine Fotomontage, da ich leider keine Genehmigung für die kostenlose Veröffentlichung des Originalfotos bekommen habe, meinen Igeln geht es natürlich gut. Wenn ich mir vorstelle das meinen Igeldamen Marie und Molly, die liebevoll aufgepäppelt und von mir nun fit für die Natur gemacht wurden, so ein Schicksal ereilt - ein Alptraum.
Tierhasser haben in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) einen Igel mit Pfeil und Bogen getötet. Der Igel wurde von Passanten auf der Quellenstraße tot aufgefunden. Die Anwohner hörten den Igel in der Nacht im Todeskampf schreien. In der gleichen Nacht wurde auch noch ein Goldfasan erschossen und zwei Tage zuvor eine Ziege schwer verletzt. Sechs Bögen und mindestens 60 Pfeile wurden aus dem Bogenschützer Verein gestohlen, kurz danach gab es das erste Tieropfer. 40 Pfeile sind noch übrig. Bleibt zu hoffen das die Täter gefasst werden, bevor es noch mehr Opfer gibt.
Manchmal frage ich mich, was ist der Mensch nur für eine Spezie, wie kann man nur so grausam sein. Manche macht das Foto wütend, mich macht es unendlich traurig, traurig, weil es Menschen gibt, die so überhaupt keine Achtung vor dem Leben haben und sinnlos Leben zerstören, nur so aus Spaß. Zumal es eine wahre Glanzleistung des Schützen ist auf einen Igel zu schießen, da ein Igel keinen Fluchtinstinkt hat und somit leichte Beute ist.
Mit Pfeil und Bogen auf Tiere zu schießen ist mehr als grausam, die Tiere leiden oft noch lange, bevor sie an den Verletzungen sterben. Die Kriminalpolizei Mayen hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch PETA unterstützt die Fahndung mit einer Belohnung und hat für die Ermittlung des Täters 500 EUR ausgesetzt.
Haltet die Augen offen. Nur durch eine aufmerksame Bevölkerung ist es möglich solche Tierquäler zu fassen und zu bestrafen.
Die Kirschen aus Nachbars Garten schmecken bekanntlich am besten. Wir haben direkt am Balkon Nachbars Kirschbaum stehen und ein paar Zweige ragen sogar bis auf unseren Balkon. Es sind wirklich sehr leckere Kirschen und zum Ernten natürlich sehr praktisch. Man kann vom Liegestuhl aus Kirschen essen.
Auch dieses Jahr hängt der Baum wieder mächtig voll. Aber was machen diese frechen Amseln, ausgerechnet an dem Ast auf unserem Balkon klauen sie die Kirschen. Aber man sagt ja, jeder ist bestechlich - es ist nur eine Frage des Preises.
Da ich ja nun jede Menge Mehlwürmer habe, dachte ich, stelle ich mal ein Schälchen Mehlwürmer in den Balkonkasten. So wird nun also aus der Not (was mache ich mit einem Wäschezuber voller Mehlwürmer) eine Tugend (die Vögel freuen sich über die Mehlwürmer jetzt in der Jungvogelaufzucht) und siehe da sie lassen mir die Kirschen übrig.
Es ist toll zu beobachten wie sie sich den Bauch füllen und dann mit einem Schnabel voller Würmer zu ihrem Nest fliegen. Es ist echt gigantisch wieviel Würmer sie mit ihrem Schnabel zum Mitnehmen festhalten können. Besonders ein Amselpaar wartet nun schon morgens immer bis ich die Schale gefüllt habe. Sie sind auch überhaupt nicht scheu, sitzen grad mal einen halben Meter daneben auf dem Ast und kommen dann sofort zum Balkonkasten, auch wenn ich fast daneben stehe.
Soni von A - Z - Urschwäbin, tierverrückt, naturverbunden und gerne kreativ tätig. Freue mich über Euren Besuch hier und natürlich auch über Kommentare.