Sonis Hundewiese - Tiere im Allgemeinen, Hunde und Meerschweinchen im Speziellen, Natur und Garten, Grafik, aber auch der tägliche Kleinkram - Lustiges, Trauriges, Ernstes, Interessantes - dies und das und jenes auch, aus dem ganz normalen Alltag sind hier zu finden.
Die Choreographie ist wirklich gut, der Golden Retriever macht das super, alles klatscht Beifall und ist begeistert.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich Röckchen und Kleidchen bei einem Hund nicht mag, muß man bedenken der Hund tanzt fast nur auf den Hinterbeinen. Das Ganze erfordert auch unendlich viel Training, ebenfalls auf den Hinterbeinen. Aber hallo, denkt mal jemand an die Hüftgelenke des Hundes. Da kann ich nur sagen, armer Hund. Ich würde das den Hüftgelenken meines Tieres nicht antun.
Wobei Dogdancing wirklich eine tolle Beschäftigung mit dem Hund ist. Aber man sollte immer darauf achten, es darf nicht in gesundheitsschädliche Übungen ausarten, auch wenn es fürs Publikum gut aussieht.
Wenn Euch beim Spaziergang mal jemand begegnet, der auf den Wegen Regenwürmer aufsammelt, haltet ihn nicht gleich für komplett irre. So werde ich nämlich von Spaziergängern betrachtet, wenn ich mit meiner Schüssel spazieren gehe und Regenwürmer zusammensuche. Wenn auch der Sommer dieses Jahr mehr als mies ist, etwas Positives hat der Regen ja, denn die Regenwürmer tummeln sich dann auf den Wegen und man macht leicht Beute.
Langsam mutiere ich zum Tierquäler. Hat ein Wurm weniger Recht auf Leben als ein Igel. Nein sicher nicht, mir tun die Futtertiere leid. Früher habe ich jeden Regenwurm gerettet und ins Gras gesetzt, um nicht überfahren zu werden oder auszutrocken. Heute sammel ich sie für die Igel. Die Natur ist schon grausam, des einen Tod bedeutet für den anderen das Überleben.
Wie die Zeit vergeht. Vor 9 Wochen habe ich Marie und Molly in die Freiheit entlassen. Molly hat sich gleich ein neues Revier gesucht und ich habe sie seither nicht mehr gesehen. Aber meine Igeldame Marie ist bis heute geblieben. Bis auf einzelne Tage übernachtet sie nach wie vor in ihrem Igelhaus und zum Fressen kommt sie immer noch täglich und so stehen natürlich auch immer ein paar Leckerbissen bereit. Zwar weniger als am Anfang, denn sie soll ja irgendwann schon völlig selbständig ihr Futter suchen. Aber so gar nichts mehr hinstellen bringe ich dann doch nicht übers Herz. Wer könnte schon so eine süße Igeldame enttäuschen, ich nicht.
Also gab es gestern ein Schälchen Regenwürmer, über die sie sich bestimmt gefreut hat.
Bei den Tieren in der afrikanischen Savanne wächst die Sorge und der Durst, denn die Wasserlöcher versiegen und das Wasser bleibt aus. Da machen sich das mutige Erdmännchen Billy und der friedliche Löwe Sokrates auf die Suche nach dem Wasser. Unterwegs treffen sie Charles, den gallischen Hahn, der eine Eisbärin, ein Kängeru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten aus ihren bereits zerstörten Heimatregionen in der Hoffnung auf ein besseres Leben ins Okavango-Delta geführt hat.
Doch es ist längst auch kein Paradies mehr, auch hier zerstört der Mensch die Natur. Ein Hotelier baute einen Staudamm, um das Wasser für ein Luxushotel zu verschwenden, in dem Politiker eine Konferenz zum Umweltschutz halten. Angie, die Elefantenkuh ruft nun alles was laufen, fliegen oder kriechen kann zum Aufstand auf.
Ich finde die Figuren echt super gemacht und hoffe der traurige Hintergrund des Animationsfilms regt so manchen zum Nachdenken an. Der Film läuft ab 07.10.2010 im Kino und ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen.
Soni von A - Z - Urschwäbin, tierverrückt, naturverbunden und gerne kreativ tätig. Freue mich über Euren Besuch hier und natürlich auch über Kommentare.